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Paris-Dakkar, eine Legende

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  • Unterstützung von Sportverbänden
    Der Rallyeveranstalter beteiligt sich an der Finanzierung der Ringer-Meisterschaft im Niger. Ringen ist in Afrika eine der Hauptsportarten, und so erfreut sich der traditionelle Ringkampf auch im Niger zahlreicher Fans, die über die Unterstützung durch den Automobilsport dankbar sein dürften.
    1999 wurde daneben der Transport der Handballer im Niger zum Afrika-Cup finanziert. Ohne diese finanzielle Unterstützung wäre die Teilnahme an diesem Wettkampf wohl nicht möglich gewesen.
  • Bildung, Gesundheit und materielle Hilfe
    Von 1986 bis 1991 haben die Veranstalter den Verein Thierry Sabine Association beim Einsatz einer parallel zur Rallye verlaufenden humanitären Karawane unterstützt, die vor Ort Lebensmittel verteilt und Wasserpumpen aufgebaut hat.
    Seit zehn Jahren konzentriert man sich nun vermehrt auf den Bau von Gebäuden, die weder versetzt noch zweckentfremdet werden können. So wurde z.B. 1991 in einem senegalesischen Dorf das Thierry-Sabine-Ambulatorium mit Entbindungsstation zur kostenlosen medizinischen Versorgung der Bevölkerung errichtet. Eine zweite Einrichtung dieser Art folgte noch im selben Jahr im Niger. 1997 wurde die Thierry-Sabine-Schule im mauretanischen Zouerat gebaut, 1998 eine Dorfschule im Norden Malis und 1999 mehrere Brunnen in Akjoujt in Mauretanien. Die jährliche Wartung dieser Gebäude und Einrichtungen wird ebenfalls durch den Sportveranstalter übernommen.
    Weitere Projekte für Schwarzafrika sind in Planung, so insbesondere die Ausbildung von Hebammen für die Dörfer in der malischen Sahelzone.
  • Aktion Sandrose
    Diese Aktion wird in Zusammenarbeit mit Fidelia Assistance und Euromaster veranstaltet. Das Ziel der Aktion ist, die Menschen vor Ort mit Kinderkleidung, Schulmitteln und spezieller medizinischer Hilfe zu unterstützen.
  • Sammeln und Wiederverwertung des Altöls
    Das Altöl aus den Rallyefahrzeugen wird während der Rennen gesammelt. Die Schmierstoffe werden aufgefangen, aufbereitet und gemeinnützigen Institutionen vor Ort überlassen. Feuerwehreinheiten in Mauretanien können so beispielsweise ihren Schmierölbedarf über mehrere Monate decken.
  • Versorgung vor Ort
    Die Dakar-Rallye bildet eine Karawane mit knapp 1200 Personen, die über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen täglich fast 1000 Kilometer zurücklegen. So weit als möglich wird dabei versucht den Lebensmittelbedarf der Teilnehmer vor Ort zu decken. So wird der Handel in den Dörfern angeregt und den Bäckern und Landwirten zu einem Zusatzeinkommen verholfen.
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