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Orientalische Küche

Besonders in den Ramadan-Nächten kommen viele orientalische Lieblingsgerichte auf den Tisch

Am 20. Juli beginnt der islamische Monat Ramadan. Das bedeutet für gläubige Muslime: Tagsüber dürfen sie weder essen noch trinken. Aber sobald es dunkel wird, treffen sich – in Deutschland genauso wie in den islamischen Ländern – die Muslime zum so genannten Fastenbrechen, am liebsten mit vielen Verwandten und Freunden. Auf den Tisch kommen in dieser Zeit besonders viele frisch gekochte, traditionelle Gerichte. In der Luft liegt der Duft von Koriander, Kreuzkümmel und Knoblauch. Das Leeren der vielen Schüsselchen kann mehrere Stunden dauern, die mit munteren Gesprächen gefüllt werden.

Ramadan – der Fastenmonat im Islam

In diesem Jahr fällt der islamische Fastenmonat Ramadan auf den Zeitraum vom 20. Juli bis zum 19. August. Sobald an diesen Tagen die Morgendämmerung beginnt, dürfen die Muslime bis zum Sonnenuntergang nichts mehr essen und trinken. Der Fastenmonat orientiert sich am islamischen Mondkalender und verschiebt sich jedes Jahr um mehrere Tage. Fällt der Ramadan in die Sommerzeit, fällt das Fasten besonders schwer. Schließlich sind die Tage dann länger, heißer und sonniger als im Winter. Die Disziplin, den ganzen Tag lang nichts zu essen und noch nicht einmal Wasser zu trinken, soll die Sünden des vergangenen Jahres ausgleichen und die Gläubigen Gott näherbringen. Nach Sonnenuntergang, wenn sie den ganzen Tag Hunger und Durst ertragen haben, freuen sich die Muslime um so mehr auf das Fastenbrechen und die besonders liebevoll zubereiteten orientalischen Lieblingsgerichte.

 

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von wissen.de-Autorin Doris Abt, Juli 2012
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