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Online-Reisebuchung: Vorsicht vor Betrugs-Portalen!

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Vorsicht vor unbekannten Anbietern

"Ein anderer typischer Weg ist die Schaffung komplett neuer Internetauftritte mit Fantasienamen, die vorgeben, Flüge oder Zimmer zu vermitteln", sagt Stadelmaier. Um Besucher zu den betrügerischen Angeboten zu lenken, erstellen die Scheinanbieter lobende Kommentare und Empfehlungen auf bekannten Bewertungsportalen wie TripAdvisor. Dazu kommen auch bei dieser Masche häufig Online- und Social-Media-Anzeigen, die direkt zu den kriminellen Seiten verlinken.

Stutzen sollten Käufer auch, wenn die Web-Adresse noch nicht lange vergeben ist. "Über die Website www.who.is lässt sich das meist schnell herausfinden", erklärt der Experte. Nach Eingabe der URL zeigt dieses Portal - abhängig von der jeweiligen Domain-Endung - verschiedene Daten zur Website an, darunter auch das Datum der Registrierung. Ist die Webseite schon mehrere Jahre alt, ist dies ein Zeichen dafür, dass sie vertrauenswürdiger ist als eine Seite, die zum Beispiel erst kürzlich registriert wurde.

"Wer sich nicht hundertprozentig sicher ist, mit wem er es zu tun hat, sollte die Reise auf keinen Fall per Überweisung oder Western Union bezahlen", warnt der Experte. "Kreditkarten bieten hier zumindest einen gewissen Schutz." Außerdem sollten grundsätzlich keine persönlichen Details oder Kreditkarten-Angaben übermittelt werden, wenn die Übertragung nicht durch eine SSL-Verbindung gesichert ist. Eine SSL-Verbindung wird bei besonders aufwändiger Sicherung über eine farbig hervorgehobene Browser-Adresszeile oder andernfalls über ein Vorhängeschloss-Symbol angezeigt.

internet travel booking, 19.05.2016
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