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Olivenöl, Sonnenblumenöl und Co. – nicht nur eine Frage des Geschmacks

Das Angebot an Speiseölen ist enorm, das Qualitätsspektrum breit. Gut zu wissen, wodurch sich die Öle unterscheiden und welche gut für uns sind.

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Diese Fette braucht der Mensch

Frau gießt Öl an Salat
Öl verfeinert den Salat

Speiseöle sind wichtige Zutaten in der gesunden Küche.

Wer sich gesund ernähren will, so raten Ernährungswissenschaftler, sollte in seinem täglichen Speiseplan für die Energiezufuhr Fette aus Ölen einbeziehen. Doch Fett ist nicht gleich Fett. Der menschliche Körper braucht gesunde Fette. Je weicher und flüssiger es ist, desto mehr ungesättigte Fettsäuren sind enthalten. Deren gibt es zwei Arten: einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Einfach ungesättigte Fettsäuren findet man reichlich in Oliven, Sesam-und Erdnussöl. Die enthaltenen Ölsäuren wirken sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus. Zu den mehrfach ungesättigte oder „essentiellen“ Fettsäuren gehört Linolsäure (Omega-6-Fettsäure), die unter anderem in Distel-, Maiskeim- und Sonnenblumenöl vorkommt, oder Linolensäure (Omega-3-Fettsäure), die in Lein-, Raps-, Walnussöl reichlich enthalten ist. Bevorzugen Sie letztere Öle, so schützen Sie Ihren Körper gleichzeitig vor Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes, beugen Bluthochdruck und Arterienverkalkung vor und können rheumatische Entzündungen und Schmerzen deutlich senken.

Öle mit einem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren sind in der Regel nicht hitzestabil. Bei hohen Temperaturen werden sie abgebaut, erkennbar dann, wenn das Öl durch Hitzezufuhr zu rauchen oder zu schäumen beginnt, sich in der Farbe verändert und anfängt zu riechen. Dann ist der Rauchpunkt erreicht bzw. überschritten. Deshalb sollten zum Braten und Erhitzen ausgewiesene Bratfette und Mischöle verwendet werden. Auch Sorten wie Erdnuss-, Oliven-l, Raps- und raffiniertes Sonnenblumenöl, sowie so genannte High-oleic-Öle eignen sich zum Kochen. Das sind Öle von speziellen Sonnenblumen- und Distelsorten, die durch Züchtung einen höheren Ölsäureanteil aufweisen.

 

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von wissen.de-Autorin Annette Schana
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