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DATEN DER WELTGESCHICHTE

Um 3000 v. Chr., Nippur religiöses Zentrum der sumerischen Stadtstaaten

Mesopotamien

Nippur entwickelt sich zum religiösen Zentrum der sumerischen Stadtstaaten. Die Sumerer glauben an eine von Göttern beherrschte Welt. Die Menschen wurden von ihnen als Diener erschaffen. Der durch Naturkatastrophen ständig bedrohte Ackerbau ist besonderer Gegenstand der Gebete. Die Sumerer interpretieren Dürre und Überschwemmung als göttlichen Zorn und entwickeln Beterstatuen: Diese Steinplastiken sind das Abbild betender Menschen, die gewissermaßen permanent in Vertretung der tatsächlichen Bewohner um die Gnade der Götter bitten. Der stark ritualisierte Alltag erhebt die Priesterkaste zur mächtigsten Schicht in den Städten.

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