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Neues Geld!

Währungsreform in den drei westlichen Besatzungszonen am 19. Juni 1948

1948 / Währungsreform / neue Geldscheine

28.07.1948 / Berlin Nahaufnahme von zwei der neuen deutschen Geldscheine, einer 1 und einer 2 DM-Note.

In den drei westlichen Besatzungszonen tritt das Gesetz über die Neuordnung des "deutschen Geldwesens" in Kraft. Mit Wirkung vom 21. Juni verliert die Reichsmark (RM) ihre Gültigkeit. Alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel ist nun die Deutsche Mark (DM).

Neben dem Währungsgesetz legen weitere Gesetzeswerke die Bestimmungen der Währungsreform fest:
  • Das Emissionsgesetz, das am 20. Juni in Kraft tritt, regelt den Notenumlauf sowie die Rechte der Bank deutscher Länder in Frankfurt am Main; insgesamt stehen rund zehn Milliarden DM zur Ausgabe bereit
  • Das Umstellungsgesetz vom 27. Juni legt die Bewertung von Reichsmarkkonten (Altgeldguthaben), Bausparverträgen, Spareinlagen und Renten fest

Mit der Währungsreform sind folgende Maßnahmen verbunden:

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aus der "Chronik 1948" (Chronik-Verlag)
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