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Neuer Trend: Videoclip zum Buch

Immer häufiger werben Verlage mit Videoclips für neue Bücher. Aber erreichen sie damit ihre Leser überhaupt?

Bücherstapel
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YouTube und Co sind Trumpf: Videoplattformen im Internet erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Wer etwas zu verkaufen hat, sich ins Gespräch bringen oder für eine Sache werben will, versucht daher, dort präsent zu sein. Aber auch auf Homepages oder Medienseiten gehören Videos längst zum Standard. Auch Buchverlage springen mehr und mehr auf diesen Zug auf. Ihr Ziel: Internetnutzer zu Lesern zu machen und ihre Stammleser über diesen Kanal besser zu erreichen. Aber funktioniert das auch?

Filme und Bücher haben schon seit jeher eine enge, aber zwiespältige Beziehung:  Viele Spielfilme im Kino oder Fernsehen gehen auf Buchvorlagen zurück. Verfilmungen von Bestsellern wie dem "Da Vinci-Code" von Dan Brown, "Herr der Ringe" von J.R.R. Tolkien oder die Twilight-Trilogie von Stefanie Meyer waren echte Blockbuster. Umgekehrt wird nicht selten ein Buch zum Film ein Bestseller. Diese enge Beziehung wollen sich auch die Verlage zunutze machen. Seit dem Jahr 2000 bewerben sie neue Bücher online nicht nur mit normalen Werbe- oder Klappentexten, sondern immer häufiger mit Videotrailern zum Buch. Diese Videos sind dabei alles andere als mal eben abgedreht: Die Verlage lassen sich diese Werbefilme einiges kosten, sie sind oft ziemlich aufwändig produziert. Immer häufiger sind diese Buchtrailer bei Online-Buchhändlern wie Amazon oder auf den Seiten von Verlagen zu finden.

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NPO; Februar 2014
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