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Mr. Tupperware

Wie ein Name zur Marke wurde

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So stellte er zunächst Schachteln für Zigaretten und Zahnputzbecher her: aus Plastik! Doch Plastikprodukte steckten in den 1940er Jahren noch in den Kinderschuhen. Tupper experimentierte mit Polyethylen und schaffte es, die schlechten Eigenschaften von Plastikprodukten - wie brüchig und schlecht riechend - auszumerzen. Sein zweiter Erfolg war es, einen wasser- und luftdichten Deckel für Plastikschüsseln zu konstruieren. Der Grundstein für eine erfolgreiche Tupperwarenproduktion war gelegt. Im Jahr 1949 entwickelte er die sogenannte Wonderlier Bowl (Wunderschüssel), die heute noch zu den beliebtesten Produkten aus dem Tupperware-Sortiment gehört. Der Verkauf in den Geschäften lief jedoch zunächst schlecht. Nur bei Präsentationen zuhause funktionierte der Verkauf hervorragend. Besonders bei einer Dame: Bei Brownie Wise. Tupper traf sich mit ihr 1948 und sie perfektionierten den Heimverkauf. Die Tupperware-Party war geboren und vorbei war die Zeit, in der man Tupperware in Geschäften kaufen konnte. Von nun an gab es die Plastikbehälter nur noch exklusiv auf Tupperpartys - bis heute! Wise wurde 1951 Vizepräsidentin der Firma Tupperware Home Parties. Diesen Posten behielt sie, bis Tupper sein Unternehmen für $16 Millionen an die Justin Dart of Rexall Drug Company verkaufte und nach Costa Rica zog. Hier verstarb er am 5. Oktober 1983. Sein Erbe: Haushaltsgeräte aus Plastik in allen Formen und Farben - präsentiert auf Tupperpartys!

Ute Becker, wissen.de
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