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Mit „Klicks“ zum Jahr des Delphins

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Echolot – der sechste Sinn

Der Delphin kann mit Hilfe einer Art Sonarsystem oder Echolot seine Umgebung wahrnehmen. Zum einen kann er ein Objekt orten und zum anderen die Entfernung dazu abschätzen. Auch über die Form und das Material kann das Echolot Aufschluss geben. Der Delphin produziert im Nasengang Schallsignale, die in einer Frequenzhöhe von 25.000 bis 220.000 Hertz (vergleiche: Die menschliche Hörschwelle liegt bei maximal 20.000 Hertz) liegen. Diese Schallsignale werden erst in einem Fettorgan im Kopf, der so genannten Melone, gebündelt und später gesendet. Treffen sie auf ein Objekt, werden sie zurückgesendet, treffen auf den Unterkiefer und werden von dort aus zum Innenohr weitergeleitet. Das Gehirn übernimmt ab dann die Verarbeitung und Interpretation. Dieser Frequenzbereich ist der Ultraschall. Er reicht nur wenige Kilometer weit. Die Wasser-Schallgeschwindigkeit liegt bei 1.500 Meter pro Sekunde. Das ist fünf Mal höher als in der Luft. Ergebnis: Delphine können über mehrere Kilometer hinweg unter Wasser miteinander kommunizieren.

 

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von Michaela Wetter, wissen.de
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