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Mineralogie

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Geschichte der Mineralogie

Mineralien waren schon den Griechen des Altertums bekannt. Begründer der neuen Mineralogie war der Deutsche Georg Agricola (1491-1555). Gegen Ende des 18. Jahrhunderts führte der Freiberger Mineraloge Abraham Gottlob Werner (1749-1817) eine systematische Mineralbeschreibung ein. Fälschlicherweise sah Werner alle Gesteine als Ablagerungen aus Meeren an. Mit dem schottischen Geologen James Hutton (1726-1797) lieferte sich Werner erbitterte Kämpfe. Hutton glaubte nämlich, dass ein so genanntes Zentralfeuer aus dem Erdinnern für die Gesteinsentstehung verantwortlich sei. Später siegte sozusagen Feuer über Wasser: Es sind tatsächlich vorwiegend Vorgänge aus dem Erdinnern, die den Aufbau der heutigen Erdkruste gesteuert haben und es weiterhin tun. F. A. Breithaupt (1791-1873) fasste das gemeinsame Auftreten verschiedener Minerale unter bestimmten Bildungsbedingungen zusammen. Später wurden die Mineralien entsprechend ihrer chemischen Zusammensetzung und Kristallstruktur gegliedert und in Form von Dünnschliffen untersucht. Mithilfe eines uranreichen Minerals entdeckte der Chemiker Antoine Henri Becquerel zwischen 1880 und 1896 die Radioaktivität. Heute findet Forschung im Fach Mineralogie vielfach auf ausgefeilter experimenteller Basis statt.

Wie wird man Mineraloge?

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