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Mineralogie

Disziplinen der Geowissenschaften unter der Lupe

Die Mineralogie beschäftigt sich mit den Eigenschaften und der Bildung natürlicher Mineralien, welche die Gesteine der 30 bis 40 Kilometer dicken Erdkruste aufbauen. Mineralien haben eine bestimmte chemische Zusammensetzung, konstante physikalische Eigenschaften und meistens eine kristalline Struktur. Über zweitausend Mineralien sind uns bekannt, doch am Aufbau der Gesteine haben nur zwei Dutzend Mineralien einen wesentlichen Anteil. Schöne und seltene Mineralien, die aufgrund einer gewissen Härte sehr widerstandsfähig sind, nennt man Edelsteine. Erze sind Mineralien mit einem nutzbaren Metallgehalt.

Teilgebiete der Mineralogie sind die Kristallographie (die Wissenschaft, die sich mit den geometrisch aufgebauten Kristallen befasst), die Petrologie (Gesteinswissenschaft), Geochemie und Lagerstättenkunde (Kenntnisse über abbauwürdige Minerale, Gesteine, Erdöl/-gas). Zusätzlich befasst sich die Mineralogie auch mit künstlichen kristallisierten Stoffen. Sie steht daher innerhalb der Geowissenschaften in enger Verbindung mit Physik, Chemie und Materialwissenschaft.

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