wissen.de
Total votes: 55
GESUNDHEIT A-Z

Ultraschall-Diagnostik

Sonografie
Ultraschall-Diagnostik
Ultraschall-Diagnostik
Die Ultraschalldiagnostik liefert aussagekräftige Bilder des Ungeborenen aus dem Mutterleib.
diagnostisches Verfahren unter Verwendung von Ultraschall. Dabei dringen von einem Schallkopf erzeugte Ultraschallwellen durch die Haut in den Körper ein und werden von Gewebe- und Organschichten reflektiert. Der gleichzeitig als Empfänger arbeitende Schallkopf nimmt die reflektierten Schallwellen (Echos) auf und wandelt sie in elektronische Impulse um, die auf einem Bildschirm in Form von Kurven oder Bildern sichtbar werden. Je nach Verwendungszweck kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, z. B. zur Messung der Größe des kindlichen Kopfes in der Gebärmutter die A-Bild-Methode (Amplituden-Scan, eindimensionale Darstellung) oder die B-Bild-Methode (Helligkeits-Scan, zweidimensionale Darstellung), um fetale Bewegungen oder Missbildungen festzustellen, zum Nachweis von Tumoren in der Gynäkologie oder Gastroenterologie oder zur Diagnose von Verletzungen in der Orthopädie. Das Time-Motion-Verfahren wird eingesetzt, um Bewegungen der Herzklappen zu untersuchen. Beim Doppler-Verfahren werden die von bewegten Flächen reflektierten Schallwellen (Doppler-Effekt) als Töne hörbar gemacht; es eignet sich also zur Überwachung der kindlichen Herztöne während Schwangerschaft und Geburt oder zur Messung der Strömungsgeschwindigkeit in Blutgefäßen und im Herzen bei Gefäßerkrankungen.
Total votes: 55