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GESUNDHEIT A-Z

Tumormarker

Stoffe oder zelluläre Veränderungen, deren Nachweis im Körper Rückschlüsse auf das Verhalten (bösartiger) Tumoren zulässt. Besonders die Bestandteile von Krebszellen (Tumorantigen) dienen als (zelluläre) Tumormarker. Aber auch von Tumorzellen gebildete und ausgeschüttete oder beim Tumorzerfall freigesetzte Substanzen können zum Nachweis bösartiger Tumoren verwendet werden. Zu diesen sog. humoralen Tumormarkern gehört z. B. das Choriongonadotropin, das natürlicherweise bei schwangeren Frauen vorkommt, aber auch bei bösartigen Erkrankungen des Hodens und des Eierstocks nachweisbar ist.
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