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GESUNDHEIT A-Z

Stottern

Blockade des Sprachablaufs durch mangelhafte Koordination zwischen Atmung und Stimmgebung mit spastischen Veränderungen der Mund- und Gesichtsmuskulatur, vor allem beim männlichen Geschlecht. Die Ursache ist unklar; diskutiert werden genetische, psychologische und neurologische Faktoren einschließlich eines frühkindlichen Hirnschadens. Therapeutisch hat sich eine Kombination aus logopädischen, pädagogischen und psychologischen Maßnahmen als hilfreich erwiesen. Nicht behandlungsbedürftig ist dagegen das physiologische Stottern bei Kindern im Vorschulalter aufgrund einer Diskrepanz zwischen Sprach- und Denkvermögen, d. h. das Kind denkt schneller als es sprechen kann.
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