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GESUNDHEIT A-Z

Palatoschisis

Gaumenspalte
Fehlbildung durch unvollständigen Verschluss des hinteren weichen oder zusätzlich des harten Gaumens während der Embryonalentwicklung. Eine Palatoschisis tritt oft in Kombination mit einer Kiefer- oder Lippenspalte auf. Die Säuglinge haben Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und leiden häufig unter Infektionen der Atemwege. Der Defekt wird kurz nach der Geburt übergangsweise mit einer Kunststoffplatte verschlossen. Ab dem zweiten Lebensjahr kann operiert werden. Im Kindesalter sind regelmäßige kieferorthopädische Kontrollen und unter Umständen auch eine logopädische Betreuung notwendig. Auch Cheilognathopalatoschisis.
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