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GESUNDHEIT A-Z

Geschlecht

in biologischem Zusammenhang die Differenzierung eines Lebewesens in die männliche oder weibliche Form. Den Hauptunterschied zwischen den Geschlechtern bilden die Geschlechtsorgane. Beim Menschen wird das Geschlecht auf verschiedenen Ebenen festgelegt. Zellen mit einem Y-Chromosom gelten als männlich, Zellen ohne Y-Chromosom als weiblich. Der normale Geschlechtschromosomensatz ist in den Zellen des Mannes XY, bei der Frau XX (genetisches Geschlecht). Als gonadales Geschlecht bezeichnet man das durch die Gonaden festgelegte Geschlecht: Individuen mit Ovarien sind weiblich, Individuen mit Hoden männlich. Die äußeren Geschlechtsorgane und Geschlechtsmerkmale (z. B. Bartwuchs und tiefe Stimme beim Mann) bestimmen das genitale Geschlecht. Die Selbstzuordnung eines Individuums zu einem bestimmten Geschlecht bezeichnet man als psychisches Geschlecht. Chromosomales, gonadales, genitales und psychisches Geschlecht stimmen nicht immer überein, so weicht z. B. bei der Transsexualität das psychische Geschlecht vom chromosomalen und gonadalen Geschlecht ab. Bei verschiedenen Entwicklungsstörungen kommt es zu einer Ausbildung der Geschlechtsorgane, die vom chromosomalen Geschlecht abweicht.
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