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GESUNDHEIT A-Z

Armplexuslähmung

Schädigung des Armplexus mit nachfolgender Lähmung der Muskeln, die von den Nerven des Armplexus versorgt werden. Je nach Höhe der Läsion unterscheidet man eine obere Armplexuslähmung von einer mittleren und einer unteren Armplexuslähmung. Bei der oberen Armplexuslähmung kann der Betroffene seine Schulter nicht heben, den Arm weder heben, beugen oder nach außen drehen, außerdem ist der Zwerchfellnerv gelähmt. Bei einer mittleren Armplexuslähmung kann der Betroffene weder Ellenbogen noch die Finger strecken und die Hand nicht heben. Eine untere Armplexuslähmung betrifft vor allem die Bewegungen der Finger. Zu einer Armplexuslähmung kann es beispielsweise durch eine Verletzung bei der Geburt, Unfälle oder Schlüsselbeinfrakturen kommen sowie durch Bestrahlung.
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