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Magic Money

Der Vermarktungshype rund um Harry Potter

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Joanne K. Rowling

Überhaupt ist das gesamte Harry-Potter-Universum ein Land der Mythen, Legenden und Rekorde – der dazugehörige Merchandisingapparat auch. Da gibt es alles, was ein Potter-Fanherz begehrt, oder glaubt begehren zu müssen. Also werden sprechende Hüte, leuchtende Zauberstäbe, Umhänge, T-Shirts, Tassen, Spielzeug, Videospiele en masse verkauft und bringen mehr Umsatz als Bücher und Filme zusammen. Und selbst Hotels oder Cafés in denen J. K. Rowling Harry zu Papier gebracht haben soll, sind auf dem besten Weg, regelrechte Wallfahrtsorte zu werden. 

Und dabei hatte alles ganz klein angefangen – auch bei den Büchern. In Großbritannien gab es bei Band 1 „Harry Potter und der Stein der Weisen“ eine Erstauflage von gerade mal 1000 Stück, Band 7 geht jetzt mit 3,5 Millionen Exemplaren an den Start und schafft in den USA sogar eine Erstauflage von 12 Millionen. Da fragt man sich schon: Wie konnte es dazu kommen?

Eine Frage, die sich vermutlich auch J. K. Rowling schon des Öfteren gestellt hat. Denn auch sie kann 1997 bei der Erstveröffentlichung kaum damit gerechnet haben, zehn Jahre später die meistgelesene Autorin der Neuzeit zu sein. Was die verkauften Bücher weltweit anbelangt können nur noch die großen religiösen Werke wie z. B. die Bibel mithalten. Weltliche Weltliteratur-Bestseller wie „Der Herr der Ringe“ oder auch „Das Tagebuch der Anne Frank“ sind chancenlos gegen geschätzte 325 Millionen bisher verkaufte Exemplare.

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von Kirsten Schneider
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