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M wie Mut. M wie Mann? 

Liegt es in den Genen oder am Drang nach Bewunderung, dass Männer Mutproben suchen?

Neben ihrer Laufstärke ist eine zusammengerollte Zeitung ihre einzige Waffe. Ihre Angreifer haben da schon mehr zu bieten: Bis zu 600 Kilogramm Lebendgewicht und zwei Hörner, die tief ins Fleisch dringen können. Doch das ficht die Männer nicht an, die sich jedes Jahr in Pamplona an der einwöchigen Stierhatz beteiligen. Was bringt mehrere hundert Männer jedes Jahr dazu, ihre Gesundheit oder gar ihr Leben aufs Spiel zu setzen? Warum setzen sich Männer solchen Mutproben aus?

Eine Frage der Gene?

Ein Blick in die Menschheitsgeschichte zeigt: Es waren überwiegend Männer, die in der Steinzeit auf die gefährliche Jagd nach Wildtieren gingen und ihre Häuser, die damals Höhlen waren, verteidigten. Lediglich einige ältere und erfahrene Frauen durften die Männer auf ihrer Jagd verteidigen. Liegt also der Jagdinstinkt und in dem Zusammenhang auch das Sich-in-Gefahr-Bringen in den männlichen Genen? Ist es also eine Frage der Gene, dass zum Mann-Sein Mutproben dazugehören? 

 

Eine Frage der Ehre?

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von Michael Fischer, wissen.de
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