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LEXIKON

Zwerchfell

Diaphragma
Atmung
Atmung
Entwicklung, Wachstum und Ernährung des Organismus erfordert die Aufnahme und Verarbeitung verschiedenster Stoffe innerhalb des Körpers und die Ausscheidung nicht mehr verwendbarer oder schädlicher Substanzen. In diesem Gesamtsystem übernimmt der Atemtrakt spezifische Aufgaben
Atmung
Atmung
Mithilfe von Brustkorb und Zwerchfell werden die Luftströme regelmäßig bewegt
für die Säugetiere charakteristische und für ihre Atmung wichtige muskulöse Scheidewand zwischen Brust- und Bauchhöhle, die sich kuppelförmig in den Brustraum vorwölbt und von der Speiseröhre, der Aorta, der unteren Hohlvene, dem Brustlymphgang, den Grenzsträngen des Sympathikus u. a. Nerven und Gefäßen durchbrochen wird. Bei Kontraktion seiner Muskulatur flacht sich das Zwerchfell ab, erweitert den Brustraum und damit die Lunge (sog. Bauchatmung). Die Zwerchfellbewegung wird durch den Zwerchfellnerv (Nervus phrenicus) bewirkt. Quetschung oder Durchtrennung des Zwerchfellnervs führt zu vorübergehendem bzw. dauerndem Hochstand und zu Bewegungslosigkeit des Zwerchfells (Zwerchfelllähmung). Bei der Behandlung der Lungentuberkulose wird das Zwerchfell zur Verringerung der Atembewegungen der Lunge künstlich gelähmt. Zwerchfellkrampf hat Schluckauf zur Folge. Zwerchfellbrüche (Zwerchfellhernien) sind Einbrüche der Bauchorgane durch natürliche, angeborene oder erworbene Öffnungen in die Brustfellhöhle.
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