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LEXIKON

Zinn

lateinisch Stannum, chemisches Zeichen Sn

Verbindungen

Zinn(II)-hydroxid (Sn[OH]2), ein amphoteres Hydroxid, bildet mit Alkalien Stannite; Zinn(IV)-chlorid (SnCl4) entsteht bei der Einwirkung von Chlor auf Zinn; das Ammoniumsalz der aus ihm mit Salzsäure entstehenden Hexachlorozinnsäure (H2SnCl6) ist das Färberei-Beizmittel Pinksalz (NH4)2[SnCl6]·6H2O; Zinn(IV)-oxid (SnO2), ein weißes Pulver, dient zur Herstellung weißer Emaillen und Glasuren und als Poliermittel; mit Alkalihydroxiden und -oxiden geht es unter Bildung von Stannaten in Lösung; Zinn(IV)-sulfid (SnS2) wird als Musivgold zum Bronzieren verwendet; Zinn(IV)-wasserstoff ist ein giftiges Gas, das bei Temperaturen über 150 °C zerfällt und auf Gefäßwänden einen Zinnspiegel bildet.
  1. Einleitung
  2. Gewinnung
  3. Verwendung
  4. Verbindungen
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