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LEXIKON

Wirtschaftswunder

in den frühen 1950er Jahren im westlichen Ausland aufgekommene Bezeichnung für den steilen wirtschaftlíchen Aufstieg der Bundesrepublik Deutschland, der auf dem Zusammentreffen günstiger innerer und äußerer politischer, wirtschaftlicher und sozialer Bedingungen beruhte. Die Basis für das Wirtschaftswunder bildeten die alliierte Wirtschaftshilfe nach 1945 und die Währungsreform 1948, die für die Stabilisierung der Entwicklung sorgte. Positive Impulse gaben auch die soziale Marktwirtschaft, gute Exportmöglichkeiten und die Leistungsbereitschaft der Bevölkerung. Das deutsche Wirtschaftswunder endete 1957/1958, die erste schwerwiegende Rezession nach dem Zweiten Weltkrieg setzte 1966 ein.
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