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LEXIKON

Weinberg-Salm-Theorie

[ˈwainbə:g-]
Glashow-Weinberg-Salam-Theorie; Quantenflavourdynamik, Abkürzung QFD
in den 1970er Jahren von dem US-amerikanischen Physiker S. Weinberg und dem Pakistani A. Salam entwickelte Theorie, die den engen Zusammenhang zwischen der elektromagnetischen und der schwachen Wechselwirkung belegt. Bereits Ende der 1950er Jahre hatten Physiker wie der Inder E. C. G. Sudarshan oder der US-Amerikaner R. E. Marshak erkannt, dass zwischen beiden Kräften eine Beziehung besteht. Die Weinberg-Salam-Theorie geht davon aus, dass es insgesamt vier Teilchen gibt, die für die Übertragung der elektroschwachen Kraft (Vereinigung der elektromagnetischen mit der schwachen Kraft) verantwortlich sind. Zwei der vier Teilchen sind geladen, zwei neutral. Eines der beiden neutralen Teilchen sollte masselos sein. Das masselose Teilchen, das Photon, ist für die Vermittlung der elektromagnetischen Kraft verantwortlich. Die restlichen drei Teilchen konnten 1982 das erste Mal im CERN experimentell nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um drei intermediäre Bosonen: W+, W- und Z0.
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