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LEXIKON

Volksaktien

Aktien, die bei der völligen oder teilweisen Privatisierung von Aktiengesellschaften, die im Besitz der öffentlichen Hand waren, an Privatpersonen ausgegeben werden. Das Ziel der Ausgabe von Volksaktien ist meist, das Eigentum breit zu streuen. Deshalb werden Volksaktien vielfach an Personen mit niedrigem Einkommen mit einem Abschlag verkauft und mit einer mehrjährigen Verkaufssperre belegt. Eine Ausgabe von Volksaktien erfolgte in der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit der Teilprivatisierung der Preussag AG (1959), der Volkswagen AG (1960) und der Veba AG (1965). Als Volksaktie wird heute z. B. die Aktie der Deutschen Telekom bezeichnet.
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