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LEXIKON

Vpern

Ottern; Viperidae
Baumviper (Grüne)
Grüne Baumviper (Atheris chloroechis)
Die einzigen baumlebenden Vipern gehören zur Gattung Atheris, wie diese in Guinea und Gabun lebende Grüne Baumviper. Im Vergleich zu anderen Baumschlangen sind ihre Bewegungen langsam. Meist lauern sie ihrer Beute auf, indem sie sich mit dem Greifschwanz an einem Ast verankert haben. Diese Nahaufnahme zeigt deutlich das den Reptilien eigene Schuppenkleid.
Familie giftiger Schlangen mit etwa 260 Arten, die sich im Wesentlichen auf die vor allem in Amerika vorkommenden Grubenottern und die in Eurasien und Afrika vorkommenden Echten Vipern verteilen. Die meisten sind gedrungen mit abgesetztem dreieckigem Kopf; baumbewohnende Arten sind schlank. Ihr Giftapparat ist hochentwickelt mit stark vergrößerten, hohlen („solenoglyphen“) Giftzähnen, die in Ruhe nach hinten wegklappen und sich erst beim Biss aufrichten. Die Giftwirkung ist in erster Linie hämotoxisch, d. h., das Blut wird zerstört und die Gerinnung unterdrückt. Es kommt zu inneren Blutungen und Gewebezerstörungen. Bei einigen Arten verursachen zusätzliche Nervengifte Lähmungen. Die meisten Vipern sind lebendgebärend (ovovivipar). Sie bewohnen tropische, vorwiegend trockene Gebiete, einige kommen aber auch in gemäßigten bis kühlen Gebieten vor. Zu den Echten Vipern gehören Kreuzotter, Aspisviper, Sandviper, Puffottern, Hornvipern.
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