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LEXIKON

Vietnam

Feuchtwarmes Monsunklima

Das Klima ist im Norden subtropisch und im Süden tropisch heiß mit jährlichen Niederschlägen von durchschnittlich 1500 mm, die vor allem während des sommerlichen Südwestmonsuns fallen. Im Gebirge betragen die Niederschläge 25003000 mm, im Mekongdelta bis 4000 mm. Während im Süden ausgeglichene Temperaturen um 26 °C herrschen, nehmen nach Norden die jährlichen Temperaturschwankungen erheblich zu. In den Gebirgen kann es im Winter sogar schneien. Während des Südwestmonsuns wird Vietnam häufig von Taifunen heimgesucht.
Die Vegetation wird im Süden durch tropischen Regenwald bestimmt, an dessen Stelle im Norden Laub abwerfende Monsunwälder treten. In höheren Lagen überwiegt immergrüner Bergwald, an den flachen Küsten im Norden und Süden gibt es vereinzelt noch Mangroven. Wälder bedecken etwa 30% der Landesfläche. Die von den USA während des Vietnamkriegs eingesetzten chemischen Entlaubungsmittel haben große Waldgebiete zerstört.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Feuchtwarmes Monsunklima
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Reis, Kaffee, Geflügel
    2. Rohstoffreichtum und Staatsbetriebe
    3. Schlechte Straßen
  7. Geschichte
    1. Kaiserreich
    2. Französische Kolonialherrschaft
    3. Teilung und Vietnamkrieg
    4. Sozialistische Republik Vietnam
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