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LEXIKON

Vergl

Virgil; Publius Vergilius Maro
Vergil (Porträt)
Vergil
römischer Dichter, * 15. 10. 70 v. Chr. Andes bei Mantua,  21. 9. 19 v. Chr. Brundisium; kam 54 nach Rom, gewann Anschluss an den Literatenkreis um Maecenas, genoss hohes Ansehen am Kaiserhof. Nach Nachahmungen Theokrits („Eclogae“, auch „Bucolica“ genannt) verfasste er ein Lehrgedicht über die Landwirtschaft („Georgica“) und das römische Nationalepos „Aeneis“ (12 Bücher, ca. 10 000 Verse), das im Anschluss an die Ilias und die Odyssee die Irrfahrten geflüchteter Trojaner unter Aeneas und ihre Kämpfe um Latium beschreibt. Das Werk war von stärkster Nachwirkung, besonders im Mittelalter.
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