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LEXIKON

Vlde

Velde, Henry van de
Henry van de Velde
Henry Clemens van de, belgischer Architekt und Kunstgewerbler, * 3. 4. 1863 Antwerpen,  27. 10. 1957 Zürich; als Maler ausgebildet; entwarf zunächst Möbel in einem sich von historischen Formen bewusst distanzierenden Stil, der das funktionelle Element mit linearer Ornamentik im Sinn des Jugendstils betont. Großen Einfluss auf die Entwicklung des Jugendstils nahm van de Velde durch seine Tätigkeit an der von ihm 1906 mitgegründeten Kunstgewerbeschule in Weimar. Dieser Bau, das Werkbundtheater in Köln (1914) und das Kröller-Müller-Museum in Otterlo sind van de Veldes architektonische Hauptwerke. Seit 1927 leitete er das von ihm gegründete Institut des arts décoratifs de la chambre in Brüssel; seit 1947 lebte er in der Schweiz.
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