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LEXIKON

Unter den Brücken

  • Deutscher Titel: Unter den Brücken
  • Original-Titel: UNTER DEN BRÜCKEN
  • Land: Deutsches Reich
  • Jahr: 1945
  • Regie: Helmut Käutner
  • Drehbuch: Walter Ulbrich, Helmut Käutner
  • Kamera: Igor Oberberg
  • Schauspieler: Hannelore Schroth, Carl Raddatz, Gustav Knuth
Auf ihrem Schleppkahn steuern Willi und Hendrik Richtung Berlin. Auf einer Brücke sehen sie die junge Anna (Hannelore Schroth), die Anstalten macht, Selbstmord zu begehen. Die beiden Schiffer eilen ihr zu Hilfe und überreden Anna, sie auf ihrer Fahrt zu begleiten. Das Zusammenleben auf dem Kahn verläuft anfangs sehr harmonisch. Wegen einer Nichtigkeit kommt es aber zum Streit. Anna verlässt zum Leidwesen beider Männer, die sich in sie verliebt haben, das Schiff. Willi und Hendrik schließen eine Wette ab: Wer das Mädchen für sich gewinnt, soll alleiniger Eigner des Boots werden. Hendrik gewinnt die Wette, will aber den Freund nicht verlieren. In alter Harmonie gehen die drei wieder auf Fahrt.
Käutner gelingt im letzten Kriegsjahr ein stimmungsvoller und idyllischer Film, der als einer der besten des »Dritten Reiches« gilt. Die einfühlsamen Landschaftsbilder harmonieren mit der einfachen Story.
Als der Film nach Kriegsende in die Kinos kommt, findet die Geschichte um Mitmenschlichkeit und Zusammenhalt starken Widerhall beim Publikum.
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