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LEXIKON

Triangulatin

[
lateinisch
]
Dreiecksaufnahme
Verfahren zur Vermessung größerer Gebiete durch ein Dreiecksnetz. Von den Endpunkten A u. B einer genau vermessenen „Basis“ visiert man nach den Punkten C und D, von diesen nach E und F und gelangt so zu den Dreiecken EFC und EFD, deren Seiten bis zu 100 km lang sind. Mit solchen Dreiecken wird das Gebiet überzogen (Netz 1. Ordnung, Haupttriangulation). In dieses werden Netze niederer Ordnung eingegliedert (Kleintriangulation). Die auf ein Land ausgedehnte Triangulation heißt Landesvermessung.
Der Triangulationspunkt (Abkürzung T. P., trigonometrischer Punkt) ist ein durch besondere Marken im Gelände kenntlich gemachter Punkt, dessen genaue geographische Koordinaten bekannt sind. Triangulationspunkte dienen als Fixpunkte zur Vermessung.
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