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LEXIKON

transpersonle Psychologie

aus der humanistischen Psychologie um 1968 in den USA entwickelte Forschungsrichtung, die „östliche Weisheit und westliche Wissenschaft“ zu einer neuen Synthese führen will. In den außeralltäglichen Erfahrungen und Bewusstseinszuständen, wie sie besonders durch meditative Praktiken östlicher Religionen gewonnen werden, sieht die transpersonale Psychologie Möglichkeiten einer die individuelle Person übersteigenden Seinsgewissheit sowie Mittel zu psychischer Gesundung und Vervollkommnung. Die Therapie zielt nicht auf die Ich-Stärkung, sondern auf eine die Subjekt-Objekt-Trennung überwindende Erfahrung der Einheit und Verbundenheit allen Lebens. Vertreter: S. Grof, C. T. Tart, R. N. Walsh, F. Vaughan.
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