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LEXIKON

Tipolo

Giovanni Battista (Giambattista), italienischer Maler und Grafiker, * 5. 3. 1696 Venedig,  27. 3. 1770 Madrid; Hauptmeister der spätbarocken Malerei und letzter bedeutender Vertreter der venezianischen Kunst, 17501753 in Würzburg, seit 1762 in Madrid tätig. Sein Stil verkörpert in Weiterführung der venezianischen Tradition in monumentalen Wand- und Deckengemälden den letzten Höhepunkt der europäischen Barockmalerei und gipfelt in hellfarbigen, figurenreichen Bildschöpfungen von großer Bewegtheit. Die beiden Söhne Tiepolos, Giovanni Domenico (* 1727,  1804) und Lorenzo (* 1736,  1776), haben an vielen Arbeiten des Vaters Anteil. Hauptwerke: Fresken im erzbischöflichen Palast in Udine 1727, in der Villa Valmarana bei Vicenza 1737, im Treppenhaus und Kaisersaal der Würzburger Residenz 17501753, im Palazzo Labia in Venedig 1757, im Thronsaal des Schlosses in Madrid 1764.
Tiepolo, Giovanni Battista
Giovanni Battista Tiepolo
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