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LEXIKON

Theravda

[
der; Pali, „Lehrmeinung der Ordensälteren“
]
Sthaviravada; südlicher Buddhismus
entstanden bei den so genannten Sektenspaltungen des frühen Buddhismus im 4. Jh. v. Chr. Der Theravada wurde durch Mahinda, einen Verwandten des Königs Ashoka, um 250 v. Chr. in Sri Lanka eingeführt, wo er bis heute Nationalreligion der Singhalesen blieb. Er ist heute vorherrschende Religion in Sri Lanka, Myanmar, Thailand, Kambodscha und Laos. Er zeichnet sich durch Festhalten an den Lehren des frühen Buddhismus aus. Heilige Schrift des Theravada ist der Tripitaka in Pali, das auch sonst als Sakralsprache des Theravada dient. Bedeutendster Kommentator der kanonischen Texte war Buddhaghosa. Die Verbreitung des Buddhismus in Europa (Neubuddhismus) erfolgt weitgehend auf der Grundlage der Lehren des Theravada.
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