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LEXIKON

Tempelhof-Schöneberg

südlicher Bezirk in Berlin, 53 km2, 326 000 Einwohner; 2001 durch die Zusammenlegung von Tempelhof und Schöneberg gebildet.
Auf dem Tempelhofer Feld, einem ehemaligen Parade- und Exerzierplatz, wurde 1923 der erste Berliner Flughafen angelegt, 19361939 stark ausgebaut, wichtigster Flughafen während der Berliner Blockade (1948/49), Luftbrückendenkmal (1951). Der Flughafen Tempelhof war bis 1975 als Zivilflughafen in Gebrauch, danach diente er den US-amerikanischen Streitkräften; seit 1990 zur Entlastung der Flughäfen Tegel und Schönefeld wieder für Zivilflüge geöffnet, im Oktober 2008 endgültig geschlossen.
Das Rathaus in Schöneberg war während der Spaltung Berlins (19481990) Sitz des Regierenden Bürgermeisters und des Senats von Berlin (West).
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