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LEXIKON

Tauchsport

Sporttauchen
das Schwimmen unter Wasser mit Hilfe von Tauchgeräten. Die „ABC-Ausrüstung“ besteht aus Tauchmaske, Schnorchel und Flossen; beim Gerätetauchen verwendet man Pressluft-Atemgeräte (Stahl- oder Aluminiumflaschen mit Lungenautomat), Tauchanzug, Druck- und Tiefenmessgeräte bzw. Tauchcomputer, Unterwasserkompass u. a. Tauchsport wird vorwiegend als Urlaubs- und Freizeitsport betrieben. Dafür wird von den Tauchsportverbänden eine Begrenzung der Tauchtiefe auf 40 m empfohlen, da sonst die Gefahr des Tiefenrausches droht. Beim Tieftauchen muss zur Vorbeugung gegen die Caisson- oder Taucherkrankheit auf die Stickstoffanreicherung im Blut geachtet werden; ggf. sind vor dem Auftauchen Dekompressionsstopps einzuhalten. Tauchsportwettbewerbe gibt es im Orientierungstauchen in Freigewässern, im Flossenschwimmen in Becken sowie in der Unterwasserfotografie. Beim sog. Technical Diving werden von speziell ausgebildeten Tauchern besonders tiefe und ausgedehnte Tauchgänge, z. B. in Höhlen, unternommen.
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