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LEXIKON

Taft-Hartley-Gesetz

[
tæftˈha:tli-
]
amtlich Labor-Management Relations Act vom 23. 6. 1947 in der Fassung vom 22. 10. 1951 und 14. 9. 1959, US-amerikanisches Gesetz über die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern und -gebern. Es verbietet den closed shop (Gewerkschaftsmitgliedschaft als Voraussetzung für die Einstellung durch den Arbeitgeber); der union shop (Verpflichtung des Arbeitnehmers, innerhalb einer bestimmten Frist nach der Einstellung der Gewerkschaft beizutreten) bleibt gestattet. Es gewährleistet das Streikrecht (mit Ausnahme des öffentlichen Dienstes), der Präsident kann aber, wenn die nationale Gesundheit oder Sicherheit gefährdet erscheint, eine einstweilige Verfügung erwirken, durch die dann die Arbeitskampfmaßnahmen bis zur Dauer von 80 Tagen unterbunden werden können. Eine Zwangsschlichtung gibt es nicht.
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