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LEXIKON

Tachsmus

[
taˈʃis-; französisch tache, „Fleck“
]
Stilrichtung der modernen Malerei, die im Gefolge des surrealistischen Automatismus um 1950 in Paris entstand. Die Vertreter dieser „informellen Malerei“ lehnten jede bewusste Formgestaltung ab und bekannten sich zur Spontanität des Schaffensakts, zur Malerei als Ausdruck menschlicher Bewegungsrhythmen und Handlungsimpulse. Initiator war der deutsche Emigrant Wols. Hauptvertreter in Frankreich: R. Bissière, H. Hartung, G. Mathieu, P. Soulages, in Deutschland: E. W. Nay, E. Schumacher, H. Trier. Die nordische Cobra-Gruppe erstrebte eine ähnliche Verbindung von Expressionismus und Surrealismus. In den USA wurde die Bewegung als „abstrakter Expressionismus“ bekannt.
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