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LEXIKON

Süleiman II.

Suleiman II. Kanuni; Sulaiman II.; Soliman II.
Suleiman II. Kanuni
Suleiman II. Kanuni
auch Süleiman I., in Europa Süleiman der Prächtige, osmanischer Sultan 15201566, * 6. 11. 1494 Trapezunt,  7. 9. 1566 vor Szigetvár (Ungarn); Sohn Selims I.; während seiner Herrschaft erreichte das Osmanische Reich den Höhepunkt seiner Macht und Kultur. Süleiman führte 13 Feldzüge an, vor allem gegen Ungarn und Iran. Er eroberte 1521 Belgrad, 1522 Rhodos, in der Schlacht bei Mohács am 29. 8. 1526 Ungarn. 1529 belagerte er vergeblich Wien. 1534 nahm er den Persern Tabriz und Bagdad und unterwarf Tripolitanien und Algerien der türkischen Oberhoheit. Mit Hilfe des Seeräubers Cheir ed-Din Barbarossa schuf er die türkische Flotte und beherrschte das Mittelmeer und die Meere bis zum Indischen Ozean. Süleiman reorganisierte im Innern umfassend Steuersystem, Verwaltung und Justiz. Daneben förderte er Architektur und Literatur (verfasste unter dem Namen Muhibbi etwa 3000 Gedichte).
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