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LEXIKON

Streptokkken

[
griechisch
]
Streptococcus
artenreiche Gattung grampositiver kugelförmiger Bakterien aus der Gruppe der Milchsäurebakterien, die meist in Perlschnurform oder paarweise aneinandergereiht auftreten („Kettenkokken“). Einige gehören zur normalen Bakterienflora des Menschen vor allem im Nasen-Rachen-Raum, andere können schwere Infektionen verursachen, wie Mandelentzündung, Mittelohrentzündung, Scharlach, Wundinfektionen, Hirnhautentzündung, Herzinnenhautentzündung (Endokarditis), Sepsis, oder sind an der Entstehung der Zahnkaries beteiligt. Einige nicht krankheitserregende Streptokokken werden bei der Herstellung von Joghurt, Quark, Sauerrahm, Kefir und Käse sowie in der Landwirtschaft bei der Herstellung von Gärfutter (Silage) eingesetzt.
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