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LEXIKON

Steinkorallen

Riffkorallen; Madreporaria; Scleractinia
Steinkoralle: Polypen
Polypen der Steinkoralle
Die hohe Dichte an Polypen bei den Stein- und Riffkorallen ist deshalb möglich, weil die Gewässer, in denen sie leben, eine große Fülle von Plankton führen und die in Symbiose lebenden Algen durch die Photosynthese viel Sauerstoff bereitstellen.
Ordnung der Hexacorallia mit über 2500 Arten; meist stockbildende, selten einzeln lebende Meerespolypen. Steinkorallen sind die wichtigsten „Erbauer“ der Korallenriffe. Sie scheiden an ihrer Fußscheibe fortwährend Kalk ab, der in die Höhe wächst und mit der Zeit ein Skelett bildet, dem der Weichkörper aufsitzt. Die riffbildenden Arten enthalten symbiontische, Photosynthese treibende Algen (Zooxanthellen) und kommen daher nur in den lichtdurchfluteten Flachwasserzonen (bis etwa 40 m Tiefe) der tropischen Meere vor. Die Algen befördern die Kalkbildung und versorgen die Polypen zusätzlich mit Nährstoffen.
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