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LEXIKON

Speerwerfen

leichtathletischer Wurfwettbewerb, bei dem der Speer nach Anlauf geworfen wird. Speerwerfen war bereits in der Antike ein Sportwettbewerb, z. B. als eine der Übungen beim griechischen Pentathlon. F. L. Jahn nahm das Speerwerfen als Zielwerfen (Gerwurf auf Scheiben) in sein Turnprogramm auf. Als Weitwerfen in der heutigen Form kam es um 1900 zuerst in Schweden auf. Seit 1908 ist Speerwerfen olympische Disziplin für Männer, seit 1932 auch für Frauen. Der Speer besteht aus 3 Teilen: dem Kopf, dem Schaft und dem Kordelgriff; Kopf und Schaft müssen aus Metall hergestellt sein und in einer Spitze enden. Die international vorgeschriebenen Maße und Gewichte sind: Männerspeer 2,602,70 m lang, 800 g schwer, Frauenspeer 2,202,30 m, 600 g. Die Griffstelle ist durch Kordelumwicklung von 15 cm Breite anzubringen. Die Speerwurfanlage besteht aus Anlauf und Wurffeld. Der Speer muss, damit der Wurf gültig ist, beim Auftreffen mit der Spitze zuerst den Boden berühren und innerhalb des vorgezeichneten Wurffelds landen.
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