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LEXIKON

Späth

Gerold, schweizerischer Schriftsteller, * 16. 10. 1939 Rapperswil; schreibt fantasievoll überbordende Prosatexte, die auch ins Ironische und Groteske reichen und eine komplexe Erzählstruktur besitzen, u. a. „Unschlecht“ 1970; „Balzapf oder Als ich auftauchte“ 1977; „Commedia“ 1980; „Sindbadland“ 1984; „Ein Nobelpreis wird angekündigt“ 1999; „Aufzeichnungen eines Fischers“ 2 Bände 2006 und 2007; auch Bühnenstücke und Hörspiele.
  • Erscheinungsjahr: 1970
  • Veröffentlicht: Schweiz
  • Verfasser:
    Späth
    , Gerold
  • Deutscher Titel: Unschlecht
  • Genre: Roman
Beim Verlag Arche in Zürich erscheint das Erstlingswerk von Gerold Späth (* 1939), der Roman »Unschlecht«. Mit sprachlich-stilistischer Meisterschaft, bei der Helvetismen in die Schriftsprache geschickt eingearbeitet sind, erzählt Späth die Geschichte des durch eine Erbschaft zu einem großen Vermögen gekommenen Johann Ferdinand Unschlecht, der von allen ausgenutzt und übers Ohr gehauen wird. Diese Zeit wird für Unschlecht zur Lehrzeit: Er mausert sich zum gerissenen Geschäftsmann.
  • Erscheinungsjahr: 1980
  • Veröffentlicht: Österreich
  • Verfasser:
    Späth
    , Gerold
  • Deutscher Titel: Commedia
In dem Prosatext »Commedia«, erschienen beim Verlag Fischer in Frankfurt am Main, zwingt Gerold Späth (* 1939) die Leser, sich die Handlung selbst zusammenzureimen. In dem Text sind Einzelschicksale in 203 Äußerungen über »Die Menschen« zusammengewürfelt, immer aus der Sicht der jeweiligen Figur.
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