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LEXIKON

Segelschiff

ein mit Segeln als Vortriebsmittel, oft noch zusätzlich mit Hilfsmotor ausgerüstetes Schiff, das fast ausschließlich als Schulschiff für den seemännischen Nachwuchs dient. Man unterscheidet: das Vollschiff mit drei, maximal fünf voll getakelten, d. h. ausschließlich Rahsegel (Segel) tragenden Masten; die Bark, bei der der hinterste Mast Schratsegel und die anderen Masten Rahsegel führen; die Brigg mit zwei rahgetakelten Masten, deren hinterer zusätzlich ein Gaffelsegel trägt, während er bei der Schonerbrigg (Brigantine) nur ein Gaffelsegel führt; den Schoner, der ausschließlich mit Gaffelsegeln getakelt ist. Die Schonerbark hat einen rah- und gaffelgetakelten Vormast, der Rahschoner am ersten und z. T. auch am zweiten Mast Topp-Rahsegel. Weiter gibt es ein- oder anderthalbmastige Segelschiffe wie Ewer, Ketsch und Yawl. Segelschiffe mit mehr als drei Masten werden auch als Großsegler bezeichnet.
Bei steigenden Energiekosten und zunehmenden Rohstoff- und Umweltproblemen gibt es heute Bestrebungen, moderne Wind-Hilfsantriebe zur Brennstoffersparnis auf Motorschiffen zu entwickeln.

Geschichte

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