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LEXIKON

Seesterne

Asteroidea
Roter Kammseestern
Roter Kammseestern
Seestern
Seestern
roter Seestern
Seestern (Gemeiner)
Gemeiner Seestern
Der Gemeine Seestern ist der wohl bekannteste Vertreter des Tierstammes Stachelhäuter. Er lebt räuberisch und ist in der Lage, mit seinen Füßchen des Wassergefäßsystems geschlossene Muscheln zu öffnen.
Ordnung der Stachelhäuter, von flach sternförmigem Körper mit meist 5 regelmäßigen Armen zum Ergreifen von Beutetieren (Muscheln, Schnecken). Mit Hilfe von Füßchen kriechen die Seesterne langsam am Boden der Meere umher. Ein Kauapparat fehlt. Arten mit kleinem Mund stülpen den Magen nach außen über die Beute, die dann außerhalb des Körpers verdaut wird. Keimdrüsen in den Armwinkeln der getrennt geschlechtlichen Tiere; Seesterne entwickeln sich aus Eiern, die im Wasser befruchtet werden, über eine Bipinnaria genannte, frei schwimmende Larve. Die Atmung erfolgt durch ausstülpbare Hautkiemen (Papulae). Neben den Stacheln des Außenskeletts aus Kalk finden sich (wie bei den Seeigeln) kleine zweiklappige Greifzangen (Pedizellarien), die die Körperoberfläche säubern. Es gibt etwa 1500 Arten in fast allen Weltmeeren. Häufigste Art an den deutschen Küsten, in der Nordsee und Ostsee bis Rügen ist der Gewöhnliche Seestern, Asterias rubens.
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