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LEXIKON

Seelöwen

Gruppe der Ohrenrobben. Stellers Seelöwe, Eumetopia jubata, der im Nordpazifik vorkommt, erreicht eine Länge von 4 m. Der bis 2,50 m lange Kalifornische Seelöwe, Zalophus californianus, ist durch sein gutes Balanciervermögen bekannt geworden; mit ihm verwandt ist der Galápagos-Seelöwe, Zalophus wollebaeki. Die Mähnenrobbe, Otaria byronia, Patagoniens erreicht eine Länge von 3 m; das Männchen besitzt mähnenartiges Rückenhaar.

Otaria byronia

Verbreitung: Küsten Südamerikas
Lebensraum: sandige, steinige, auch felsige flache Ufer
Maße: Kopf-Rumpflänge beim Männchen 2,50 m, beim Weibchen 2 m; Gewicht beim Männchen etwa 300 kg, beim Weibchen etwa 150 kg
Lebensweise: Männchen mit Harem, während der Fortpflanzungszeit territorial
Nahrung: kleine Schwarmfische, Tintenfische, Krebse, auch Pinguine
Tragzeit: etwa 330 Tage
Zahl der Jungen pro Geburt: 1
Höchstalter: 20 Jahre
Gefährdung: keine unmittelbare Bedrohung; in den meisten Gebieten des Vorkommens geschützt
Mähnenrobben (Otaria byronia)
Mähnenrobben (Otaria byronia)
Männchen und Weibchen der Mähnenrobben zeigen deutliche Größenunterschiede. Die Flecken im Fell des mähnenlosen Weibchens sind durch den gerade stattfindenden Haarwechsel bedingt. Mähnenrobben zählen zu den Ohrenrobben.
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