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LEXIKON

Schreker

Franz, österreichischer Komponist, * 23. 3. 1878 Monaco,  21. 3. 1934 Berlin; Kompositionslehrer in Wien u. Berlin (u. a. Lehrer von Alois Hába und Ernst Krenek); seine Werke verbinden spätromantische und expressionistische Elemente und weisen ihn als Klangfarbenmeister aus; bedeutender Opernkomponist in der Nachfolge Richard Wagners mit selbst verfassten Libretti: „Der ferne Klang“ 19011910; „Die Gezeichneten“ 19131915; ferner Orchesterwerke, Chormusik („Der 116. Psalm“ 1900) und Lieder; seine Werke galten nach 1933 als entartete Musik und werden erst allmählich wiederentdeckt.
Schreker, Franz
Franz Schreker
  • Erscheinungsjahr: 1918
  • Veröffentlicht: Deutsches Reich
  • Verfasser:
    Schreker
    , Franz
  • Deutscher Titel: Die Gezeichneten
  • Genre: Oper in drei Akten
Franz Schreker (* 1878,  1934), der auch Klaviermusik, Orchesterwerke und Kammermusik komponiert, schreibt die Texte seiner Opern selbst und huldigt einem stark erotisch gefärbten Symbolismus, der sich in seiner Musik mit großem Klang entfaltet, so auch in der Oper »Die Gezeichneten«, die am 25. April in Frankfurt am Main uraufgeführt wird. Stilistisch ist Schreker nur schwer einer bestimmten Stilrichtung zuzuordnen, vielfach wird er als spätromantischer Eklektiker bezeichnet. Der üppige Orchesterklang gibt die Mischung von Mystik und Erotik dieser Oper treffend wieder.
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