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LEXIKON

Schönung

Schönen; Feinen
Verfahren zur Klärung und Geschmacksharmonisierung von Weinen und Fruchtsäften. Durch die Zugabe verschiedener Stoffe werden über chemische Reaktionen oder Adsorption unerwünschte Schwebstoffe oder untypische Geschmacks- und Geruchsstoffe entfernt, z. B. durch Eiweiß oder Aktivkohle. Tannine werden durch Ausfällung mit Gelatine verringert. Durch Zusatz von gelbem Blutlaugensalz können Metalle wie Eisen und Kupfer als unlöslicher blauer Niederschlag aus einem Wein entfernt werden („Blauschönung“).
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