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LEXIKON

Schilddrüsenüberfunktion

gesteigerte Bildung und Freisetzung von Schilddrüsenhormonen bei Erkrankungen der Schilddrüse wie Entzündungen (Thyreoiditis), der Basedowschen Krankheit und dem gutartigen hormonproduzierenden Schilddrüsentumor (autonomes Schilddrüsenadenom). Eine Schilddrüsenüberfunktion äußert sich als Folge der krankhaft erhöhten Stoffwechselaktivität im gesamten Organismus durch Übererregbarkeit (psychisch und neuromuskulär), Schlafstörungen, Hitzeunverträglichkeit, Schweißneigung, Durchfälle, Haarausfall, Gewichtsabnahme und Herzstörungen. Zur Diagnose wird der Schilddrüsenhormonspiegel (Thyroxin, ggf. Trijodthyronin) bestimmt. Die Behandlung erfolgt durch Medikamente, die die Funktion der Schilddrüse hemmen (Thyreostatika), Radiojodtherapie oder operativen Eingriff.
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