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LEXIKON
 

Schießsport

zusammenfassende Bezeichnung für Gewehr-, Pistolen-, Wurftauben-, Bogen- und Armbrustschießen sowie das Schießen auf laufende Scheiben und mit Vorderladerwaffen. Das Wettkampfschießen (Einzel- und Mannschaftswettbewerbe) wird bei den einzelnen Waffenarten in unterschiedlichen Klassen durchgeführt (Schüler-, Jugend-, Junioren-, Schützen-, Alters-, Senioren-, Damenklasse und Körperbehinderte). Es werden folgende Wettkämpfe unterschieden:
national: Schießen um die Leistungsabzeichen, Rundenwettkämpfe, Freundschaftswettkämpfe, DSB-Pokal, ER + SIE-Schießen, Familienwertung, Meisterschaftskämpfe; international: Länder-, Fernwettkämpfe, Welt-Cup, Europameisterschaften, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele.
Beim Gewehrschießen (Einzellader, ohne wesentliche optische Zielhilfsmittel) wird unterschieden (in Klammern Entfernungen): Schießen mit dem Luftgewehr (10 m), Zimmerstutzen (15 m), Kleinkaliber (50 m), Scheibengewehr (100 m) und Großkaliber-Gewehr (300 m). Die beim Gewehrschießen verwendeten Scheiben sind rund, mit einer Ringeinteilung (einschließlich schwarzem Spiegel) von 1 bis 10 (Zentrum). Sie sind je nach Entfernung unterschiedlich groß. Bogenschießen, Laufende Scheibe, Pistolenschießen, Wurftaubenschießen.
Der Schießsport wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts besonders in Schützenvereinen gepflegt. Weltmeisterschaften seit 1890, im Olympiaprogramm seit 1896. Motive für die Mitgliedschaft in Schützenvereinen sind Pflege des heimatlichen Brauchtums, Geselligkeit, Freizeitgestaltung sowie sportliche Betätigung.
 

 

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