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LEXIKON

Schaumstoffe

schaumartig (mit geschlossenen Zellen) oder schwammartig (mit offenen Zellen) aufgeblähter Kunststoff oder Kautschuk. Zur Herstellung sind verschiedene Verfahren gebräuchlich. Die flüssige Rohmasse wird z. B. mit viel Kochsalz vermischt, geliert und dann das Salz herausgelöst (Schwämme aus Viskose); oder der Kunststoff wird durch ein Gas aufgebläht, das unter sehr hohem Druck in diesem gelöst wurde oder durch eine chemische Reaktion darin entsteht (Schwamm- und Moosgummi, z. B. Moltopren®); oder das Granulat eines thermoplastischen Kunststoffs, in dem eine leicht siedende Flüssigkeit als Treibmittel gelöst ist, wird erwärmt, wobei das Treibmittel verdampft und den Stoff aufbläht. Schaumstoffe können steif oder elastisch sein. Verwendung als Isoliermittel und Polstermaterial, für Verpackungen, Blumenkästen u. a.
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